Das waren drei unvergessliche Theatertage 

Hinter uns liegen drei außergewöhnliche Theatertage, die noch lange nachwirken werden. Mit der Uraufführung von „Frieda – Der Wald ist nicht genug“ hat die Theaterabteilung des TVW gezeigt, wie viel Leidenschaft, Kreativität und Qualität in ihr steckt – und das auf beeindruckend hohem Niveau.

Das eigens geschriebene Stück erzählt die Geschichte der Schwestern Avina und Frieda, die sich in einer Welt zwischen Dorf, Wald und Lichtreich zurechtfinden müssen. Es geht um Angst und Mut, Macht und Verantwortung, Vertrauen, Verrat und die Frage, was ein gutes Zusammenleben wirklich ausmacht. Frieda, die sich nicht mit Ungerechtigkeit abfinden will, wächst über sich hinaus und stellt sich der Finsternis – nicht mit Gewalt, sondern mit Herz, Klugheit und Menschlichkeit.

Besonders berührend war das Zusammenspiel der vielen jungen Darsteller, die ihre Rollen mit großer Ausdruckskraft, Spielfreude und erstaunlicher Reife füllten. Szenenwechsel, Musik, Licht und Bühnenbild schufen eine märchenhafte Atmosphäre und ließen das Publikum tief in die Geschichte eintauchen. Ob leise, nachdenkliche Momente oder humorvolle und spannende Passagen – das Stück hielt die Zuschauer von Anfang bis Ende in seinem Bann.

Monatelange Vorbereitung, unzählige Probenstunden und der enorme Einsatz aller Beteiligten auf und hinter der Bühne zahlten sich aus: Drei Aufführungen, jeweils ein vollbesetzter Saal und begeisterter Applaus waren der verdiente Lohn.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Mitwirkenden, Helfern und Unterstützern – und natürlich dem Publikum, das diese drei Theatertage zu etwas ganz Besonderem gemacht hat!

aus: Oberurseler Woche v. 18.12.2025